Reisen durch Peking und Hongkong

Im Jahr 2011, also zu einer Zeit, als Xi Jinping gerade dabei war, Generalsekretär zu werden, reiste ich das erste Mal in die Volksrepublik China. Genauer gesagt zunächst in das „freie“ Hongkong, erst später in das kommunistische Peking auf dem chinesischen Festland.

Hongkong

Heute steht Hongkong unter der strengen Fuchtel von Festlandchina, dessen Motto jetzt lautet „Ein Land, ein System“. Nicht wie versprochen „zwei Systeme“. Aber damals war das noch nicht klar und noch hatten keine Stadtbewohner mit gelben Regenschirmen gegen den sich ausbreitenden Kommunismus demonstriert. Man glaubte, es ginge einfach so weiter wie unter der englischen Herrschaft der letzten einhundert Jahre. Heute weiß man, dass das ein Irrtum ist. Ich bin wirklich froh, die Stadt noch in ihrer Blüte erlebt zu haben. Hongkong (früher habe ich die englische Schreibweise „Hong Kong“ verwendet) war damals für mich bequem zu erreichen, da von Singapur aus recht viele Flüge in diese Region gingen. Als wohlverdienter Urlaub zwischen all den Reisen nach Indonesien wollte ich hier zum ersten mal eine „richtige“ Großstadt sehen. Eine mit vielen Hochhäusern und damit meine ich nicht nur Bankentürme, wie sie auch die Skyline von Frankfurt zu bieten hat. Außerdem hatte ich mir vorgenommen, sämtliches Streetfood einmal zu durchzuprobieren.  Das ist mir zwar nicht gelungen, aber die Hongkong-Gans war köstlich.

Folgende Artikel zu Hongkong könnt ihr euch durchlesen:

 

Peking

Jeder kennt die Bilder vom „Platz des Himmlischen Friedens“, wo im Jahr 1989 Demonstranten mit Panzern totgefahren wurden (genaugenommen standen sie sich dort nur gegenüber, das Morden passierte woanders). Die meisten heutigen Fotos zeigen im Hintergrund den Eingang zur Verbotenen Stadt mit dem überlebensgroßen Kopf von Mao Zedong. Ich war 2015 mal wieder beruflich unterwegs und wollte China nicht verlassen, ohne auch Peking gesehen zu haben. Wie bei Hongkong, so war es auch hier: ich war froh, dort gewesen zu sein. Durch Corona hat sich China mittlerweile komplett abgeschottet und auch politisch sieht es nicht so aus (2022), als würden die westlichen Geschäftsleute und Touristen wiederkommen.

Folgende Artikel zu Peking könnt ihr euch durchlesen:

 

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